HEADS UP (extended)

Heads_up2HEADS UP extended (Operation Red Odyssey)

Missionscharakter: Reconnaissance/Sabotage
Ergebnis: erfolgreich

Ort/Datum: Mwhala/02. und 03.06.2022
Missionsabend: 07.02.2015

Statt mit dem Einbruch der Nacht, im Anschluss an die erfolgreich absolvierte Mission „Heads up“, auf dem Seeweg ihre Exfiltration durchzuführen, erhielt das Kommando der 2nd FoRecon den Auftrag, die sterblichen Überreste der drei IRCR-Mitarbeiter auf eigene Faust umgehend aufzuspüren und damit sowohl deren Tot zu bestätigen, sowie ihre Position zu verifizieren. Sollte dies gelingen, ohne dass das Team hierfür seine verdeckte Präsenz preisgibt, so bestünde ein Folgeauftrag darin, eine nördlich von Quinhamel gelegene Funkstation zu erreichen und, je nach Möglichkeit, umgehend zu zerstören bzw. alternativ, die Liegenschaft für Folgekommandos aufzuklären.

Von Ihrem Tagversteck brach das sechs Mann Team unter den Kennungen „Romeo One“ (ein zwei Mann Scharfschützenteam) und „Romeo Two“ (ein vier Mann Fireteam) zum vermuteten Fundort der IRCR-Mitarbeiter auf. Ein Dschungeldorf mit dem Codenamen Lemure.

In einer gut zweistündigen Aufklärungsoperation in und um das unübersichtliche Areal, gelang es die Position der Leichen zu ermitteln und die Stärke und Ausrüstung des Gegners zu bestimmen. Durch einen anschließenden, koordinierten Vorstoß, gelang die lautlose Liquidierung von 4 Tangos. Durch die hierdurch erfolgte Sicherung des Fundortes und die Durchsuchung aller Häuser des Ortes, konnte sowohl die Leiche der deutschen Grundschullehrerin Judith Gresse, als auch die des Amerikaners Jordan Fitzgerald identifiziert und sichergestellt werden. Von Sander McKinley, dem amerikanischen Mitarbeiter der Agentur Reuters, fehlt nach wie vor jede Spur. Das Team beließ die Toten in der Obhut der Dorfbewohner und verständigte die Operationszentrale über den gemachten Fund sowie die Koordinaten zur Abholung der Toten durch ein Bergungsteam.

Die Fernspäher nahmen nun aufgrund der Lage den Weg gen Norden auf. Per Zodiac machte man sich, einem Flusslauf folgend, auf den Weg zu einer LZ rund 800m südlich der feindlichen Funkstation. Die gewählte Route war heiß. Es kam zu drei Feindkontakten, die die Einheit allesamt zu ihren Gunsten entscheiden konnte. Zunächst begegnete man einer feindlichen Zodiac-Besatzung. Das folgende shoot out forderte drei tote Tangos. Einige Flussbiegungen weiter, erspähte das Team ein unbesetztes Schnellboot des Gegners. Ein fataler Fehler des Feindes, denn die Recon Marines ermächtigten sich somit problemlos des kampfstarken Gefährts und konnten damit, bei der Rückkehr der feindlichen Besatzung, äußerst effizient wirken. Mit dem neuen Untersatz setzte man, nachdem die eigenen Zodiacs an Land gebracht und abgetarnt waren, die Fahrt zur geplanten LZ fort. Hier angekommen, konnte ein feindlicher Pickup, ausgerüstet mit einem Kaliber.50 MG, und mit ihm zudem vier Gegner ausgeschaltet werden.

Das Team erreichte unentdeckt die gegnerische Funkstation. Die Scout-Sniper Komponente (R1) begann die Nahbereichsaufklärung, während das Fireteam einen koordinierten Schiffsartillerieschlag durch die USS Makin Island vorbereitete. Nach erfolgter Lagebilderhebung dezimierten rund zehn Artillerieschläge und einige gezielte Scharfschützenattacken die feindlichen Sicherungstruppen. Romeo Two infiltrierte im Anschluss die Liegenschaft, eliminierte rund 4 verbliebene Gegner und sprengte den schweren Sendemast samt angeschlossener Radiostation. Shut down.

Unbehelligt erreichte die Einheit danach das zuvor erbeutete Schnellboot und verlegte mit ihm, unter vorheriger Absprache mit der OPZ, zurück zur LHD-8.

Die befohlene Missionsverlängerung wurde ein 100%-Erfolg für den die Mitglieder der 2nd FoRecon lediglich kleinere Blessuren in Kauf nehmen mussten. Insgesamt eine herausragende Leistung, die zugegebener Maßen auch mit einer ordentlichen Portion Glück versehen war.