FOB EAGLE: Mission 03 (TAF)

TAF_M3FOB EAGLE: Mission 03

Missionscharakter: Covert Ops
Ergebnis: erfolgreich

Ort/Datum: Takistan/06.02.2021
Missionsabend: 27.02.2015

In der Nacht zum 07.02.2021 unternahm ein aus zwei Teams bestehendes Kommando der 2nd Force Reconnaissance eine verdeckte Operation im Raum Anar (Zentral-Takistan). Ziel der Unternehmung war die Bestückung eines neuen KFZ des  lokalen Aufständischenführers Kali Alhafadi mit einem Peilsender. Am Einsatz beteiligt waren die Recon Teams R1 (Scharfschützenteam) sowie R2 (Zugriffseinheit). Per gepanzertem SOV verlegte die Einheit in den Einsatzraum. Aufgrund einer hohen IED-Gefährdungslage kam man nur sehr langsam voran. Trotz zweimaligen Beschuss durch Feindkräfte gelang es allen Teammitgliedern unverletzt den Absetzpunkt zu erreichen. Zu Fuß verlegte man über einen Gebirgszug zum mutmaßlichen Standort des Gefährts. Zweck der Anbringung eines Peilsenders, sollte die spätere Erhebung eines Bewegungsprofils von Alhafadi sein. Das Zielgebiet, eine kleine Ansammlung von compounds südlich der Ortschaft Anar, wurde von Insurgents durch feste Posten, Straßensperren und Fusspatrouillen überwacht. Für ein risikominimiertes Einsickern der Zugriffseinheit in einen Lagerkomplex, welcher als mutmaßlicher Unterstellort für das Ziel-KFZ (ILFRIT) dienen sollte, war eine umfassende Lagebilderhebung unabdingbar. R1 wurde hierbei zunächst durch R2 unterstützt und bezog nach der ersten Erstellung eines Lagebildes seine Stellung, um die Sicherung der vorrückenden Zugriffseinheit zu gewährleisten. R2 konnte unerkannt bis in die Lagerhalle vorrücken. Hier konnte das Ziel-KFZ bestätigt und entsprechend durch die mitgeführte Ortungstechnik bestückt werden. Während der Installation des Peilsenders meldete R1 das rasche Eindringen einer 2 Mann Patrouille auf das Lagergelände. R2, in diesem Moment in einer Lagerhalle tätig und damit ohne Sicht auf die Feindkräfte, erteilte R1 „Handlung nach eigenem Ermessen“. Aufgrund einer potentiellen Gefährdung für R2 eröffnete die Scharfschützeneinheit das Feuer und bekämpfte die zwei Eindringlinge erfolgreich, sodass R2 die Anlage nach Auftragserfüllung unbehelligt verlassen konnte. Auf dem Rückweg geriet R2 unter Kleinkaliberfeuer einer weiteren 2 Mann Patrouille. Unterstützt durch R1 gelang es auch in dieser Situation den Gegner auszuschalten, ohne dass ein Recon-Mitglied Schaden nahm. Nachdem sich das Team sammeln konnte, verlegte man geschlossen zurück zum Exfiltrationspunkt und per gepanzerten SOV, über den zuvor genutzten Asphaltweg, zurück zur Basis.

Fazit

Positiv: Die Anbringung des Peilsenders gelang unbeobachtet und die Mission endete ohne eigene Verluste.
Negativ: Vier Leichen säumen die genommene Route der Recons und erregen nunmehr Verdacht bzgl. einer stattgefundenen Operation, deren Ziel dem Gegner verborgen bleibt. Nachbesprechung: Eventuell hätte ein Abwarten vor dem Ausschalten der zwei Tangos innerhalb des Lagergeländes aufgezeigt, dass R2 noch unentdeckt geblieben war. Somit wäre ein Entkommen ohne eine Liquidierung der zwei Tangos möglich gewesen. Stattdessen bleiben dort nun zwei Tote zurück die Fragen aufwerfen werden. Ebenso wie die Toten der zweiten Feindpatrouille. Eine Untersuchung des Gegners könnte die Entdeckung des Peilsenders zur Folge haben. Damit wäre der Erfolg dieser Mission aufgehoben. Nach der Liquidierung der ersten zwei Tangos wäre eine Scheinunternehmung ein sinnvolles Mittel gewesen, um die Fährte zur Anlage des Peilsenders zu verschleiern. Beispielsweise die Sprengung einer Transformatoranlage oder von Transportmitteln der Aufständischen.

Ergebnis: Die Mission darf als erfolgreich gewertet werden, auch wenn das Verfahren keinesfalls als einwandfreie Lösung einzustufen ist. Die kommenden Tage werden zeigen, ob der Plan aufgegangen ist.

TAF