LOYAL SHEPHERD (OP Barracuda)

OP_BarracudaLOYAL SHEPHERD

Missionscharakter: Intel recovery
Ergebnis: gescheitert

Ort/Datum: Molatia / 21.06.2015
Missionsabend: 13.06.2015

Der Barracuda schwimmt. Die Operation zur Befreiung Nigerias von der Tyrannei des Terrors hat begonnen. Im US Sektor der UN-Operation unter britischer Führung, unternahmen in der Nacht zum 22.06.2015 Spezialeinheiten der Army Ranger und der Marines einen ersten Schlag gegen die Terrormilizen im Inselreich von Molatia. Teams des 75th Ranger Regiments, der 2nd Marines sowie Aufklärungskräfte des MARSOC sprangen per HALO-Verfahren über der Ostinsel mit dem Ziel ab, geheimdienstliche Unterlagen aus einem zerstörten Fahrzeug von nigerianischen Spezialeinheiten zu bergen, welches in der Nacht zuvor unter Mörserbeschuss der Boko Haram geraten war. Die Lage war unübersichtlich und damit äußerst angespannt. Während die 2nd FoRecon (MARSOC), Codename Romeo, die Aufklärung des Zielgebiets übernahm, gewährleisteten die Ranger, Codename Joker, die Sicherung eines kleinen Teams der 2nd Marines (NAVSOC), Codename Warlord, welches seinerseits die Sicherung des Zielfahrzeugs und die Suche nach verwertbaren Unterlagen übernahm. Während des Vorrückens auf das Zielfahrzeug, welches rasch durch die Aufklärungskräfte lokalisiert werden konnte, geriet Romeo Two (R2), ein Tactical Squad der 2nd FoRecon, wiederholt in den Feuerkampf mit feindlichen Patrouillen. Hierbei gab es zwei Leichtverletzte, während die Angreifer jeweils komplett aufgerieben wurden. Nachdem Romeo eine feindliche Mörserstellung ausgeschaltet hatte, konnte Warlord das Zielfahrzeug sichern, fand jedoch keine Unterlagen und auch keine Hinweis auf deren möglichen Verbleib.

Ein unweit gelegenes Camp der Terrormilizen wurde daraufhin unter der Annahme angegriffen, dass dort evtl. die Spezialkräfte der Nigerianer festgehalten werden und/oder sich dort die gesuchten Dokumente befinden. Ein koordinierter Angriff der US-Spezialkräfte stellte innerhalb weniger Minuten Sicherheit im feindlichen Lager her, doch leider fanden die Einheiten dort weder die Unterlagen, noch Spuren der vermissten nigerianischen Soldaten. Der Entschluss zu Evakuiierung per Helikopter fiel. Ein technischer Defekt am eingeflogenen Chinook der Black Knights durchquerte die Pläne jedoch und so hatten sich die US-Soldaten zu Fuss nach Afrene durchzuschlagen. Die Crew des Hubschraubers schloss sich Team Romeo an, dass kurz darauf den Teams von Joker und Warlord Deckung beim Einmarsch in die Ortslage von Cova bot. Das Dorf befand sich nahe der Evac-Route und wurde daher zur Wahrung der Chance in Augenschein genommen. Haus für Haus wurde kontrolliert, doch auch hier wurden weder die vermissten Nigerianer, noch die Geheimdienstunterlagen gefunden. Während der Sicherung von Cova kam es zu Feuergefechten mit Kämpfern der Boko Haram. Die Angreifer wurden abermals neutralisiert, während die Soldaten von Joker, Warlord und Romeo unbeeinträchtigt fortfahren konnten. Den Teams gelang die Rückkehr nach Afrene. Mehr als 30 feindliche Kämpfer wurden getötet, mehrere ungepanzerte Fahrzeuge, zwei Mörserstellungen und drei feindliche BTR-Schützenpanzer wurden zerstört. Auch wenn letztlich die vermissten Nigerianer nicht lokalisiert werden konnten und sich keine Spur zum Verbleib der gesuchten Unterlagen ergab, so haben die entsandten Einheiten mit dieser Auftaktsmission dem Gegner gehörigen Schaden zugefügt. In die entstandene „Sicherheitszone“ flossen noch in der Nacht Einheiten des USMC ein, womit sich der Grenzverlauf zu Gunsten Nigerias verschob. Eine hervorragende Leistung. Dank an alle beteiligten Einheiten!

Operation Barracuda