Operation Lion Pride – Day 91

SITREP DAY 91 – „BATTLE OF YERAY RIVER“
In der Nacht auf den 02.April kam es nördlich von Kinduf zu einem überraschenden Vorstoß der Huthi-Rebellen auf die beiden Siedlungen Afsher und Arobster. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich um eine großangelegte Frühjahrsoffensive der Rebellen handeln muss, die nun nach dem Abglimmen der Sandsturmsaison greifen soll und von unseren Geheimdiensten leider nicht vorhergesagt werden konnte. Ein Squad des Marine Special Operations Team Romeo war vor Ort bei Alamo, als die Huthi die Grenze von Afsher nach Arobster übertraten und musste als einzige zur Verfügung stehende Kampfeinheit einen strategischen Punkt in Arobster erreichen, räumen und gegen anrückende Kämpfer der Huthi-Rebellen verteidigen, während die jemenitischen und amerikanischen Kräfte sich noch sammeln und organisieren mussten. Das MSOT war in der Lage, den strategischen Punkt HAMILTON gegen eine massive Überzahl des Feindes (2 BTR, etwa 40 Inf) zu halten und mit begrenztem Nachschub eine Position zu erarbeiten, die uns nun eine Verteidigung der Stadt ermöglicht. Das Squad des MSOT befindet sich nun seit mehr als 6 Stunden im Verteidigungspunkt HAMILTON und kann bis ins Morgengrauen etwas durchatmen. Ein SITREP der Marines berichtet von knappen Kampfmitteln und einigen Verletzungen (mehreren Streifschüssen bis zu einer schweren Verletzung durch 50.cal mit Folge Herzstillstand aber erneutem Bewusstsein durch CPR). Um den Kampf mit dem Morgengrauen gegen die Huthi wieder aufzunehmen, bedarf es Nachschub für das MSOT und vor allem das beherzte Eingreifen der jemenitschen Kräfte, sowie amerikanischer Truppen. PRO-9, sowie das Regional Theatre, definieren diesen Morgen und alle darauf folgenden Kampfhandlungen zur Befriedung Arobsters und Afshers als den „Battle of Yeray River“, in Anlehnung an das ausgetrocknete Flussbett, welches die beiden Stadtteile trennt.

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