Coop-Mission „Waking Tiger“

WAKING TIGER

Missioncharakter: Hostage Rescue
Ergebnis: erfolgreich
Ort/Datum: Kinsella, Republic of Molatia / k.A.
Missionsabend: 06.04.2019

Missionreport: Beim Sturz der Provinzregierung im nigerianischen Inselstaat Molatia, stießen rebellierende Milizen durch die letzten Verteidigungslinien der verbliebenen Regierungstruppen. Das sich noch in der US-Botschaft von Kinsella befindliche US-Botschaftspersonal geriet in Geiselhaft der Rebellen. Die US-Regierung beauftragte SOCOM mit der Ausarbeitung und Durchführung eines Befreiungsunternehmens. An der Operation waren letztlich Einheiten des MARSOC, des AFSOC sowie ein Mechanisierter Infanterieverband des EuroCorps beteiligt, welches erst jüngst, im Rahmen einer UN-Mission, auf der Insel stationiert wurde. Wie sich im Missionsverlauf herausstellte, hätte der Umfang an eingesetzten Mitteln keinesfalls geringer sein dürfen. Denn zwei Hubschrauberabstürze des AFSOC sorgten für eine rasche Zuspitzung der Lage. Auch den Männern des 2nd Marine Raiders-MSOT wäre es letztlich aus eigener Kraft nicht mehr gelungen den Auftrag zu erfüllen. Nur mit vereinten Kräften gelang es die Operation zu einem Erfolg zu machen. Ein Erfolg, der letztlich aber teuer erkauft wurde, denn die USA verloren ein komplettes Infanterieteam ihres 75th Ranger Regiments, sowie die Bordbesatzungen von zwei Helikoptern des AFSOC.

Missionsverlauf aus Sicht der SARCs im MSOT 2nd Marine Raiders: 

Schon vor dem ersten Feindkontakt gab es einen Totalverlust bei unseren Verbündeten „Joker“ (75th Ranger Regiment), dabei handelte es sich um einen Hubschrauberabsturz. Ein Eingreifen von Romeo war jedoch nicht nötig, da die Escorte des Transporthubschraubers bereits vor Ort war. Romeo begann daraufhin den Angriff auf die Botschaft somit alleine und hatte bereits beim ersten Feindkontakt einen mittelschweren bis schweren Ausfall. Sergeant David „Rhino“ Taylor verletzte sich dabei am linken Bein schwer, am linken Arm und am Kopf mittelschwer und war für eine Weile bewusstlos. Nach der Grundversorgung durch den SARC des Elements kam er wieder zu sich und die Entscheidung über ein MEDIVAC war quasi schon gefallen. In diesem Moment wurde dann aber schon der nächste Ausfall vom Buddyteam Alpha gemeldet, welches bis dahin die Versorgung von Sergeant Taylor abgesichert hatte. Diesmal traf es Staff Sergeant David „Wussa“ Martinez, der aus nächster Nähe vom Feind sehr schwer verwundet wurde. Durch die Verwundung unseres Team Leaders „Wussa“ wurde die Evakuierung von Sergeant „Rhino“ Taylor zunächst zurückgestellt, da die Sicherung der Position am Eingang der Botschaft entscheidend für das Überleben des gesammten Elements war. Staff Sergeant Dade „Dragon“ Murphy übernahm die Führung unseres Elements.

Mit Hilfe von Sergeant Ulf „Schluki“ Maier gelang es dem SARC die Wunden von Staff Sergeant „Wussa“ Martinez zwar zu schließen, die Verletzungen und der Blutverlusst waren jedoch so schwerwiegend, dass eine Reanimantion notwendig wurde. Immer wieder musste Sergeant „Schluki“ Maier, während der gefechtsmäßigen, sanitätstechnischen Versorgung des Team Leaders, die medizinische Unterstützung unterbrechen, um bei der Sicherung der Position zu unterstützen. Letztendlich gelang es unserem Team, Staff Sergeant „Wussa“ Martinez so zu stabilisieren, dass er sogar wieder ansprechbar war. Er musste, wie Sergeant Taylor, umgehend evakuiert werden.

Die anschließend eingeleitete Evakuierung per Luftweg scheiterte, da der heraneilende MH-60 Blackhawk über der Botschaft abgeschossen wurde. Letztendlich gelang die Evakuierung durch die Nutzung eines feindlichen Radfahrzeuges. Zuvor entkam ein zur Gefangennahme vorgesehenes HVT vom Botschaftsgelände. Die Geiseln innerhalb der Botschaft konnten allesamt gesund befreit und von Angehörigen des EuroCorps in Sicherheit gebracht werden. Darüberhinaus gelang es dem EOD R2-2, Sergeant Ulf „Schluki“ Maier, einen unbesetzten feindlichen Fuhrpark, bestehend aus zwei Luftabwehrpanzern des Typs ZSU-23-Shilka, einen T-72 sowie sechs Transport-LKWs zu sprengen.

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