Coop-Mission „Thunderstruck“

OPERATION THUNDERSTRUCK

Missioncharakter: Direct Action
Ergebnis: erfolgreich
Ort/Datum: Provinz Ruha / 22.02.2020
Missionsabend: 22.02.2020

Die Einsatzplanung sah davon ab die Operation mit regulären Infanteriekräften durchzuführen, um zum einen die damit einhergehende höhere Wahrscheinlichkeit, dass die lokale Infrastruktur Schaden nehmen könnte, zu minimieren und zum anderen mit Hilfe des Überraschungsmoments das Nachführen von Verstärkungskräften durch den Gegner zu verzögern, um im besten Fall bis zu deren Eintreffen bereits die Lage unter Kontrolle zu haben. So verlegte stattdessen ein lediglich acht Mann starkes Team, bestehend aus sechs Army Rangern und zwei Marine Raiders, in die vom IS besetzte AO. Im verdeckten Vorgehen gelang es den Rangern bis an die Ortsgrenze zu gelangen, bevor es zu ersten bewaffneten Auseinandersetzungen mit den Islamisten kam.  Die Raiders stellten mit einem Marksman und einem SOCS-E die Sicherung des rückwärtigen Raumes sicher und deckten im Verlauf das Vorrücken der Ranger während der MOUT. Der ursprüngliche Plan, dass die Raiders die nordwestlichen Zufahrtsstraßen verminen, um das Nachführen von feindlichen Fahrzeugen zu verzögern, musste aufgrund der hohen Feindpräsenz in der Ortslage und der benötigten Feuerunterstützung für die Ranger, fallen gelassen werden. Die SOCOM-Operator vermochten es letztlich jeglichen Widerstand im Zielgebiet zu brechen. Eine unklare Anzahl an Feinden, Schätzungen bewegen sich zwischen 20-30 Kämpfer, sowie eine Shilka wurden im Verlauf des Gefechtes neutralisiert. Die Infrastruktur blieb wie gefordert intakt, lediglich einige Türen und Fenster gingen zu Bruch. Ein Marine Raider wurde leicht verwundet und zwei Army Ranger starben. Mit der Befreiung von Ruha sowie der Festsetzung eines HVT’s wurde das Hauptziel der Operation „Thunderstruck“ erfüllt, auch wenn mit dem Fortbestehen von zwei FOB des Feindes, die allgemeine Sicherheitslage nach wie vor angespannt bleibt.

Data: OPORD