Coop-Mission „Blackhawk Down“

OPERATION BLACKHAWK DOWN

Missioncharakter: CSAR
Ergebnis: erfolgreich
Ort/Datum: Provinz Livonia / k.A.
Missionsabend: 21.03.2020

Im südöstlichen Frontabschnitt häuften sich vermehrt Berichte von feindlichen Aktivitäten durch infanteristische Spähtrupps. Ein Blackhawk wurde mit einem Aufklärungsflug beauftragt, von welchem die Besatzung nicht mehr zurückkehrte. Ein plötzlicher Abriss der Funkkommunikation ließ Schlimmes erahnen und so wurde umgehend die QRF aktiviert. Die Einheit, bestehend aus Kräften der Army Ranger und Marine Raiders, unterstützt durch das Air Force Special Operations Command, sollte klären, ob und falls ja, wo der Hubschrauber abgestürtzt war. Es galt die Besatzung zu finden und sicher zurück zur Basis zu bringen.

Die Soldaten des 75th Ranger Regiments stellten bei der Suchaktion das Zugriffselement, welches im späteren Missionsverlauf die Befreiung der in Geiselhaft geratenen Blackhawk-Besatzung übernahm. Unterstütz wurden die Ranger durch ein Aufklärungsteam des Marine Corps Forces Special Operations Command (MARSOC), welches einen JTAC (Joint Terminal Attack Controller) für die Koordinierung, der vom AFSOC bereitgestellten Luftunterstützung, mitführte.

Luftaufklärung mittels Reaper-Drohne hatte die Position feindlicher Luftabwehr sowie den Verbleib der Blackhawk-Besatzung verifiziert. Die QRF fokusierte sich somit auf die Ortschaft Raduin, in welcher sich eine auffällig hohe Feindpräsenz zeigte. Leichte feindliche Infanterie mit ungepanzerten Transportfahrzeugen hatte sich hier anscheinend kürzlich eingeschlichen und damit begonnen Stellungen einzurichten. Mit dem Abschuss des Blackhawk sollte wohl Zeit gewonnen werden, um einem erwarteten Angriff westlicher Streitkräfte effektiver begegnen zu können.

Im Operationsverlauf fiel ein AH-64 Apache aufgrund technischer Probleme aus. Die Besatzung kam nicht zu Schaden. Die Army Ranger hingegen hatten mit hohen Verlusten während ihrer Zugriffsaktion in der Ortslage von Raduin zu kämpfen. Die in Geiselhaft geratene Blackhawk-Crew konnte von ihnen jedoch befreit und mit Hilfe eines MedEvac-Helikopters des AFSOC, in die Basis zurückgeführt werden. Die MARSOC Marines hatten eine Overwatch-Position ca. 1 Klick westlich des Ortskerns bezogen. Von hier aus konnten sie zwar nur sehr eingeschränkt Feuerunterstützung leisten, jedoch erwies sich die Poistion als gut geeignet, um zum einen die Geschehnisse in ausreichendem Maße verfolgen zu können und zum anderen den teameigenen JTAC seine wichtige Arbeit machen zu lassen.

Nachdem die Ranger die Ortschaft samt der befreiten Geiseln verlassen hatten und sichergestellt war, dass sich keinerlei Zivilisten mehr in Raduin aufhielten, koordinierte der JTAC der Raiders einen massiven Bombenangriff auf die verbliebenen Feindstellungen. Mit dem Donnerhall der Explosionen zogen sich die Marines per erbeuteten KFZ aus der AO zurück. Ohne eigene Verluste vermochte es das Team der 2nd Marine Raiders, den erteilten Auftrag auf sehr ruhige und professionelle Art und Weise zu absolvieren.